Vorlauter Laie fragt... „Was ist ein Energieeffizienzhaus?“

15.10.2012 09:31

Všetečný laik se ptá na energeticky efektivní domy

Passivhäuser, Effizienzhäuser, energiesparendes Wohnen, Energieetiketten , Wärmeverlust… Im Zusammenhang mit Wohnen ist Energieverbrauch für den heute ein sehr wichtiges Thema. Durch die Vielzahl an neuen „Effizienzhäusern“ ist es schwierig geworden, sich einen Überblick zu verschaffen. Häufig treten Missverständnisse auf. Nun stellt sich die Frage, wie man sich in diesem Begriffsdschungel noch zurechtfinden soll? 

In der Serie „Vorlauter Laie fragt“ möchten wir den Bereich der Energieeffizienz auf verständliche Art und Weise vorstellen. Ein absoluter Laie fragt Fachleute des Unternehmens RD Rýmařov, die sich im Bereich der Energieeffizienz wirklich sehr gut auskennen. Und er fragt so lange, bis er es versteht!

INTEVIEW MIT JIŘÍ POHLOUDEKE, DEM KAUFMÄNNISCHEN LEITER DES UNTERNEHMENS RD RÝMAŘOV
Fachmann für energiesparendes Wohnen
Jiří Pohloudek
kaufmännischer Leiter RD Rýmařov

INTEVIEW MIT JIŘÍ POHLOUDEKE, DEM KAUFMÄNNISCHEN LEITER DES UNTERNEHMENS RD RÝMAŘOV

Vorlauter Laie: Im Internet bin ich dem Begriff „Energieeffizientes Haus“ begegnet. Ich habe auch bemerkt, dass dieser Begriff bei einigen Häusern im Angebot von RD Rýmařov erscheint. Könnten Sie mir, einem Laien, erklären, was ich mir darunter vorstellen soll?

Jiří Pohloudek: Der potentieller Bauherr trifft heute auf eine Reihe von Begriffen, die die Stufen energieeffizienten Häuser beschreiben: von den ökonomischen Häusern, über die Energiearmen, Passiven, zu den Energiefreien und sogar Energie-Plus-Häusern. Im Grunde genommen geht es darum, in welchem Maß die Häuser isoliert und luftdicht sind. ob sie mit einer alternativen Heizungstechnologie, mit einer tadellosen geregelten Lüftung mit Energierückgabe oder mit einer die überflüssigen Energien vom Hausbetrieb übergebenden oder speichernden Technologie ausgestattet sind.

Aus dem oben Anfgeführten wird eindeutig klar, dass die Effizienzstufe eines Hauses eng mit den finanziellen Möglichkeiten eines Bauherrn verbunden ist. Der Begriff „energieeffizientes Haus“ balanciert die investierten Finanzmittel und die durch technische Lösungen des Baus erwirkten energetischen Ersparnisse aus.

Vorlauter Laie: Oft benutzt man aber auch den Begriff „energiesparendes Haus.“ Es scheint mir, dass ein „energieeffizientes“ und „energiesparendes Haus“ im Wesentlichen dasselbe sind. Ist es wahr?

Jiří Pohloudek: Im Wesentlichen ja, aber ein energiesparendes Haus kann „um jeden Preis“ sparend sein.

Vorlauter Laie: Die im Zusammenhang mit energiesparenden Häusern meist benutzte Begriffe sind „effizientes Haus“ , „effizienter Bau“, oder „effizientes Wohnen“. Das ganze Fach nennt sich „Energieeffizienz und Energiewirtschaft“. Das ist, glaube ich, der durch das tschechische Gesetz definierte genaue Begriff. Ist es wahr? Und wie unterscheidet sich ein effizientes Haus von den Anderen?

Jiří Pohloudek: Ein Passivhaus wird heute durch eine Norm definiert, es muss zum Beispiel die Norm des jährlichen Energieverbrauchs von 15 kW/m2/Jahr erfüllen und die vorgeschriebene Luftdichtigkeit von n50 ≤ 0,6 h-1 in zwei Bauphasen erreichen. Ein effizientes Haus ist eine Zwischenstufe auf dem Weg zum Passivhaus und es ist mit einem Wert von 25 kW/m2/Jahr optimal.

Vorlauter Laie: Ist der Energieverbrauch dasselbe wie „spezifischer Wärmebedarf“? Dieser Begriff erscheint in den Beschreibungen der Energieeffizienz ebenfalls sehr oft.

Jiří Pohloudek: Ja, mehr oder weniger ist es dasselbe. Der spezifische Wärmebedarf ist der Wert von den für Heizung und Wasservorwärmung verbrauchten Energien, der auf eine Flächeneinheit im begrenzten Zeitraum bezogen wird.

Vorlauter Laie: Es liegt selbst für einen Laien auf der Hand, dass ein Nachteil der effizienten Bauten erhöhte Anschaffungskosten sind. Andererseits müssen wir doch mehr in die Isolation, Technologien usw. investieren. Bringt ein neues Effizienzhaus einer tschechischen Familie im Vergleich zu einem Passivhaus tatsächlich eine solche Einsparung von Heizkosten, dass sie die in die Energiewirtschaft investierten Mittel in einem sinnvollen Zeitraum zurückgezahlt bekommt?

Jiří Pohloudek: Bei den heutigen Energiepreisen ist die Rückvergütung der ins Haus investierten Mittel wesentlich länger. Es werden verschiedene Berechnungen der Rückvergütung aufgeführt. Ich möchte in diesem Fall kein Optimist, aber auch kein Pessimist sein, eher Realist. Für einen Kunden, der sein Haus durch eine Hypothek finanziert, würde es sich nicht rentieren, ein solches Haus bauen zu lassen, da die Energieeinsparung von Passivhäusern in Relation zu den Kosten für so ein Haus einfach zu niedrig ist.

Na téma energeticky efektivních domů jsme se ptali odborníka z RD Rýmařov

Vorlauter Laie befragt heute den Fachmann aus dem Unternehmen RD Rýmařov, den kaufmännischen Leiter Jiří Pohloudek.

Vorlauter Laie: Das Unternehmen RD Rýmařov garantiert bei all ihren Bauten ein jährlichen spezifischen Wärmebedarf von 60 kWh/m2. Wie seid ihr zu dieser Zahl gekommen? Besteht genau bei diesem Wert ein optimales Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und der zukünftigen Heizkosteneinsparung?

Jiří Pohloudek: Der angeführte Wert ist ein Pflichtwert in den Nachbarstaaten, z.B. in der BRD oder in Österreich. Er ist angesichts der investierten Mittel und der verbrauchten Betriebskosten optimal. Er ist ebenfalls im Einklang mit den derzeitigen energetischen Strategien dieser Staaten. Man kann sagen, dass man in der Tschechischen Republik diesen Wert mit den derzeitig erschwinglichen Bautechnologien erreichen kann.

Vorlauter Laie: Ihr Unternehmen ist spezialisiert auf Holzbauten. Kann man die Effizienzhäuser aus Holz mit denen aus anderen Materialien vergleichen?

Jiří Pohloudek: Das Unternehmen is nicht nur spezialisiert auf Holzbauten, sondern auf eine Bautechnolgie, die trockene, leichte Holzvorfertigungen nutzt. Das bedeutet, dass das Grundkonstruktionssystem von einer Rahmenkonstruktion aus massiven Holzprofilen geprägt wird. Auf diese Art kann man einen ökologischen Bau mit einer leichter Konstruktion bauen, der überwiegend die Isolation im Sandwichsystem nutzt. Es ist möglich im kleineren Einheitsvolumen einen niedrigeren Grad des Wärmedurchgangskoeffizients zu erreichen, als bei anderen Bautechnologien. Dieser Effekt ergibt sich durch eine größeren Nutzfläche. Einfach gesagt: die Dicke der Außenmauer ist kleiner und die Innenfläche größer.

Vorlauter Laie: Die letzte Frage für heute ist vielleicht ein bisschen provokativ und nicht gant leicht zu beantworten: Könnten Sie sagen, welches Ihrer Häuser seinem Eigentümer bis jetzt die höchste Geldeinsparung gebracht hat? D.h. bei welchem Ihrer Aufträge haben Sie bei den niedrigsten Anschaffungskosten die höchstmöglichen Energieeinsparungen erreicht?

Jiří Pohloudek: Wenn ich die Situation mit Hilfe des Kriteriums der Energieeffizienzhäuser betrachte, dann sind die effizientesten Häuser: NOVA 101, DRAGON 671 und LARGO 98. In unserer Zielgruppe sind allerdings auch Leute, die größere und luxuriöse Häuser wollen, wie z. B. KUBIS 88, DRAGON 811, DIMENZE 96 usw. Diese Häuser sind teurer als NOVA 101, trotzdem aber in jedem Fall erschwinglicher als „Passivhäuser“, die mit teuren Technologien ausgestattet sind, nur um die erwünschten Normwerte zu erfüllen.

Effizienzhäuser, die der kaufmännische Leiter von RD Rýmařov empfiehlt


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Die Technologie, Abwicklung und Zeichnungen werden in der Sektion "Alles über den Bau" behandelt.


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